Mit Riester an die Börse0

Riester-Verträge, die in Wertpapiere investieren, gelten als besonders chancenreich. Sie richten sich speziell an jüngere Sparer. Wir informieren Sie hier über die Besonderheiten dieser Vorsorgeart.

Wer mit einem Riester-Vertrag fürs Alter vorsorgt, den belohnt Vater Staat unter bestimmten Voraussetzungen mit jährlichen Zulagen und möglichen Steuervorteilen während der Ansparphase. Das gilt auch für den Riester-Fondssparplan. Für junge Sparer, die am 1. Januar ihres ersten Riester-Jahres noch keine 25 Jahre alt sind, ist diese Vorsorgeform besonders attraktiv: Sie erhalten im ersten Sparjahr eine um 200 Euro erhöhte Grundzulage.

So funktioniert ein Riester-Fondssparplan

Alle reden heute von den Erträgen, die man mit einer langfristigen Investition an der Börse erzielen kann. Dabei sollte jedoch beachtet werden: Ohne die Gefahr von Schwankungen und möglichen Wertverlusten gibt es keine hohe Rendite. Auf der anderen Seite wünschen sich die meisten Menschen für ihre Altersvorsorge Planungssicherheit.

Ein Riester-Fondssparplan vereint das Beste aus beiden Welten: In der Ansparphase wird an den Chancen der Kapitalmärkte partizipiert. Gleichzeitig ist gesetzlich vorgeschrieben, dass zu Beginn der Auszahlungsphase mindestens das eingezahlte Kapital plus Riester-Zulagen zur Verfügung stehen muss. Um das zu erreichen, schichten Anbieter von Riester-Fondssparplänen das Vermögen des Sparers in schwankungsärmere Anlagen um, wenn der Renteneintritt näher rückt oder es zu negativen Wertentwicklungen kommt. Ertragschance und Sicherheit werden also kombiniert – vorausgesetzt, der Sparer beachtet die beiden folgenden Regeln.

Regel 1: Zeit lassen

Beim Riester-Fondssparplan ist es wie mit den meisten Börsengeschäften: Er eignet sich besonders für lange Laufzeiten. So hat der Anleger viel Zeit, Erträge an der Börse zu sammeln, und erreicht durch den Umtausch in wertstabile Anlageformen ein höheres Maß an Sicherheit.

Regel 2: Nicht vorzeitig aussteigen

Typisch für einen Riester-Vertrag ist die Garantie, dass mindestens die eingezahlten Beträge und die staatlichen Zulagen zum Rentenbeginn zur Verfügung stehen. Dennoch kann der Sparer Verluste erleiden, wenn er den Vertrag vorzeitig kündigt und sich sein Erspartes auszahlen lässt. Das kann zum einen daran liegen, dass er in einer schlechten Börsenphase aussteigt. Auf alle Fälle muss er bei einer solchen förderschädlichen Verfügung die gewährten Zulagen und Steuervorteile zurückzahlen. Der erzielte Wertzuwachs ist mit dem individuellen Steuersatz zu versteuern. Im Fall einer finanziellen Notlage sollte der Riester-Fondssparplan daher beitragsfrei gestellt werden.

Unser Angebot für Sie

Wir bieten Ihnen Riester-fähige Fondssparpläne an. Gerne werden wir Sie in einem persönlichen Gespräch detailliert beraten. Oder Sie informieren sich über das Angebot direkt bei unserem Partner, der DekaBank.

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